Die Geschichte des Boxsports

Wie alles begannů.



In einem sumerischen Tempel fand man Aufzeichnungen, die ca. 7000 Jahre alt sind
Vor 5000 Jahren boxten schon die Ägypter.
800 vor Christi schrieb der Dichter Homer in „Illias“ von Faustkämpfen, die zu Ehren der Gefallenen von Troja ausgetragen wurden.
Ca. 684 vor Christi (die Aufzeichnungen beginnen erst ab dem 4.Jh vor. Christi) in Griechenland wurde das Boxen in die Antike olympischer Disziplinen aufgenommen.
Aber auch in anderen Kulturen war der Kampf mit den Fäusten lange Tradition.
Die Kämpfe waren damals sehr brutal und endeten nicht selten mit dem Tod eines Kämpfers, aus diesem Grunde wurden diese durch die Christianisierung in Griechenland verboten.
Auch heute noch ist in Ländern wie In Norwegen, Kuba, Iran, Island und Nordkorea das Boxen verboten.
Übrigens ist in Deutschland das Boxen erst seit 1918 polizeilich erlaubt, der erste Boxverein gründete sich aber schon 1906 in Köln.
Das Boxen in der heutigen Form verdanken wir dem Engländer James Briggs, der von 1719 bis 1734 der erste britische Boxmeister war.
Die ersten Techniken und Regeln wurden von James Broughten entwickelt im Jahre 1743, er gilt auch als Erfinder der Boxhandschuhe, die jedoch damals nur im Training Verwendung fanden.
1838 wurden dann die sogenannten „The London Prize Ring Rules“ erlassen. Mit diesen Regeln wurde das Wickeln von Bandagen und das Kämpfen in einem Ring besiegelt.
In 1867 führte der Marquess von Queensberry die Boxhandschuhe als Wettkampfkleidung ein und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit der Boxer.
Am 7.September 1882 war John L. Sullivan der erste Boxweltmeister nach den RegelnQueensberry`s.
1904 in St. Louis traten die ersten Boxer bei den olympischen Spielen der Neuzeit in Erscheinung.
Danach nahm die Popularität des Boxsports mit Einführung der neuen Medien, Hörfunk und Fernsehen stark zu.
Besonders die Weltmeisterschaften in den Schwergewichtskämpfen wurden von Millionen Hörern an den Radios und später auch auf Fernsehern verfolgt.
In Deutschland ist immer noch Max Schmeling als der erfolgreichste Boxer zu nennen, durch ihn wurde das Boxen in Deutschland zu einer Sportart, die alle Männer, Frauen und Kinder in Ihren Bann zog.
Er ist bis heute der erste und einzige Deutsche Schwergewichtsweltmeister!
Im Kampf gegen Jack Sharkey am 12. Juni 1930 wurde er durch Disqualifikation des Gegners nach einem schweren Tiefschlag zum Weltmeister, er verteidigte seinen Titel gegen Young Stribling im Juli 1931 und verlor seinen Titel im Rückkampf gegen Sharkey im September 1932.
Im WM-Ausscheidungskampf gegen Joe Louis 1936 erlangte er einen spektakulären Sieg, als er den „braunen Bomber“ in der 12. Runde k.o. schlug.
1938 forderte Louis (mittlerweile Weltmeister) Max Schmeling erneut heraus, da er bis dahin der einzige Boxer war, gegen den er eine Niederlage einstecken musste. Nach schweren Treffern in der ersten Runde lies Schmelings Trainer Max Machon den Kampf abbrechen.
Diese beiden Boxer und natürlich Mohammad Ali haben den Boxsport stark geprägt und noch heute müssen sich Boxer mit diesen Größen messen, wenn auch nicht mehr im Ring.